Fernseher-Glossar

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100-Hertz-Technik

Verfahren, das die Darstellung eines einwandfreien Bildes bei Fernsehgeräten ermöglicht. Ein Standard- Videosignal wird mit 50 Hz (25 Bilder/s) ausgestrahlt. Durch die 100-Hz-Technik verdoppelt sich die Anzeigenfrequenz und 50 Bilder/s werden produziert. Die einzufügenden Zwischenbilder werden durch Algorithmen errechnet. So entsteht ein nahezu perfekt scharfes Bild ohne Ruckeln.

1080i/1080p/720p

Bei der digitalen Übertragung von hochauflösenden Bildern kann die Anzahl der Zeilen pro Bild in Zahlen angegeben werden (z.B. 1080 Zeilen). Die gängige Gesamtauflösung beträgt 1920x 1080 Bildpunkte (Full HD). Das Kürzel „i“ steht für das Zeilensprungverfahren (interlaced), bei dem zuerst alle geraden, danach alle ungeraden Bildzeilen übertragen werden. Bei dem Kürzel „p“ werden die Bilder „progressiv“, also als Vollbilder kodiert. Dies hat sich bei Blu-ray-Discs durchgesetzt.

3DTV

Das 3D- Fernsehen liefert eine Fernsehbildübertragung, bei der die Bilder mit räumlicher Tiefe wahrgenommen werden. Dafür werden die Videosignale getrennt für das linke und rechte Auge übertragen. Zur Erzeugung dieses Effekts hat sich besonders das Side-by-Side-Verfahren durchgesetzt. Zum Empfang genügt dann ein HD-Receiver, zur Darstellung ein 3D- fähiger Bildschirm und eine 3D- Brille für den Zuschauer.

Betrachtungswinkel

Bei Fernsehern und Monitoren wird in vielen Fällen eine Kennziffer des Betrachtungswinkels in Grad angegeben. Der Betrachtungswinkel beschreibt, aus welchem horizontalen bzw. vertikalen Winkel der Nutzer das Bild noch gut erkennen kann. Die optimale Position, die senkrechte Betrachtung, beträgt 0°. Der vorgegebene Betrachtungswinkel spielt eine wichtige Rolle, da es hinsichtlich Helligkeit, Farbe und Kontrast zu großen Einschränkungen kommen kann, wenn er nicht eingehalten wird (z.B. wenn mehrere Menschen gleichzeitig fernsehen). Die Bewegungsunschärfe bei Fernsehern bezeichnet Einschränkungen in der Bilddarstellung wie weiche, unsaubere Konturen, abgehackte Bewegungsabläufe, verwischte Bilder. Je größer der Fernsehbildschirm, umso wichtiger ist die verwendete Technik und wie sie mit Bewegungsunschärfe umgeht.

CI+

Die Abkürzung CI bezeichnet die Schnittstelle Common Interface. Sie spielt vorwiegend beim sogenannten Bezahlfernsehen eine wichtige Rolle. Viele Satelliten- und Kabelreceiver verfügen heutzutage über einen CI- Schacht, an den ein CI Modul angeschlossen werden kann. Damit können verschlüsselte TV- Programme entschlüsselt werden. Die nötige Smartcard, die in das CI- Modul gesteckt werden muss, ist beim jeweiligen Programm- oder Aboanbieter erhältlich. CI Plus steht für eine Weiterentwicklung dieser Technik, die mit einem größeren Kopierschutz ausgestattet ist.

Dolby Digital

Dolby Digital Dolby Digital ist ein Mehrkanalsystem, bei dem insgesamt sechs getrennte Tonkanäle verwendet werden. Der für Kino typische Raumklang findet aber auch bei DVDs und in Fernsehsendungen Anwendung. Beim Dolby Digital System wird ein Kanal für Basseffekte genutzt, die anderen Kanäle erzeugen den räumlichen Klang.

DVB-C

DVB-C Das Kürzel DVB steht für Digital Video Broadcasting, digital ausgestrahltes Fernsehen. Der weitere Buchstabe gibt an, welcher Empfangsweg genutzt wird. C bezeichnet Kabel.

DVB-S/S2

Das Kürzel DVB steht für Digital Video Broadcasting, digital ausgestrahltes Fernsehen. Der weitere Buchstabe gibt an, welcher Empfangsweg genutzt wird. S steht für Satellit. S2 bezieht sich auf den Empfang von HDTV via Satellit.

DVB-T

Das Kürzel DVB steht für Digital Video Broadcasting, digital ausgestrahltes Fernsehen. Der weitere Buchstabe gibt an, welcher Empfangsweg genutzt wird. T steht für Antenne, terrestrisch.

DVB-TC

Das Kürzel DVB steht für Digital Video Broadcasting, digital ausgestrahltes Fernsehen. Der weitere Buchstabe gibt an, welcher Empfangsweg genutzt wird. In diesem Fall kann Fernsehen hier über Antenne (terrestrisch) sowie über Kabel empfangen werden.

Eco Label

Ecolabel Eco Label ist das europäische Umweltzeichen (Euroblume) für Produkte und Dienstleistungen. Die Auszeichnung für Umweltverträglichkeit und geringe Gesundheitsbelastung wurde 1992 von der Europäischen Kommission eingeführt. In Deutschland wird das Eco Label für drei Jahre vergeben. Das freiwillige Gütesiegel kennzeichnet auch PCs, Notebooks und Fernsehgeräte.

EPG

EPG steht für Electronic Program Guide. Der „elektronische Programmführer“ ersetzt heutzutage in vielen Haushalten die herkömmliche Programmzeitschrift. Diese digitale Variante enthält die gleichen Angaben wie die traditionelle Papierausgabe und informiert über Uhrzeit, Programminhalte und -Dauer.

Full HD

Full HD Full HD ist die Abkürzung für Full High Definition. Der Begriff bezieht sich im Allgemeinen in erster Linie auf die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Geräts, die höchst mögliche Auflösung ausgeben zu können (vgl. 1080i). Full-HD- Modelle stellen Fernsehbilder mit der derzeit am höchsten verfügbaren HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln dar. Damit ist die Bildqualität um ein Fünffaches höher als bei herkömmlichen Fernsehbildern.

HbbTV

HbbTV HbbTV steht für Hybrid Broadcast Broadband TV und bezeichnet eine neue Variante des Fernsehens. Dabei werden Elemente des herkömmlichen Fernsehens und des Internets miteinander verbunden. Der Nutzer soll zwischen TV-Sendungen und Online-Angeboten nahtlos hin und her wechseln können. Parallel zu laufenden TV- Programmen sind z.B. Hintergrundinformationen, Videos und weitere Features online verfügbar.

HD+

HD+ ist eine Online- Plattform, die bestimmte Fernsehsendungen kostenlos in HD- Qualität zur Verfügung stellt. Derzeit umschließt die offene Plattform 14 Programme; u.a. RTL HD, SAT.1 HD, N24 HD.

HDMI

HDMI HDMI ist abgekürzt für High Definition Multimedia Interface. Diese Schnittstelle ermöglicht eine rein digitale und verlustfreie Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Ein digitaler Kopierschutz ist ebenfalls integriert. Die ab 2003 entwickelte Schnittstelle umschließt mehrere bereits existierende Verfahren und weist damit höchste Qualitätsmerkmale auf.

Hintergrundbeleuchtung

Bei der Hintergrundbeleuchtung für Fernsehgeräte mit LCD-Bildschirmen (liquid crystal display) werden die einzelnen Flüssigkeitskristallzellen für das Leuchten verwendet. Seit 2009 sind LED-Fernseher erhältlich. Sie sind ebenfalls mit einem LCD- Display zur Bilddarstellung ausgestattet und mit LEDs (Leuchtdioden), die der Hintergrundbeleuchtung dienen, kombiniert.

IP-TV

IP-TV ist eine Zusammensetzung aus dem Netzwerk (Internet Protocol) und dem Fernseher. IP-TV bezeichnet damit den Fernsehempfang über Internet anstatt Kabel oder Satellit.

LCD

LCD ist die Abkürzung für Liquid Crystal Display, im Deutschen als Flüssigkristallbildschirm bezeichnet. Die Flüssigkristalle im Bildschirm werden in ihrer Lichtdurchlässigkeit von dem durchgeleiteten Strom beeinflusst.

LED edge

LED steht für Light Emitting Diode. Die Leuchtdioden werden z.B. für die Hintergrundbeleuchtung bei Fernsehern verwendet. Bei der LED edge - Technik (engl. Kante/Ecke) sind die LED- Lämpchen am Gehäuserand angeordnet und strahlen zur Mitte.

Plasma

Plasma ist mit LCD zusammen die wichtigste Technik von HD- Bildschirmen. Das Leuchten wird dabei durch Gas (Plasma) gefüllte Zellen hervorgerufen. Plasmabildschirme werden häufig als große Fernsehanzeigegeräte eingesetzt.

Receiver

Der Receiver ist ein Empfangsgerät und dient der Entschlüsselung und des Empfangs digitaler Kabel-, Satelliten- und Antennensignale. Der Receiver kann bereits in das Wiedergabegerät integriert sein, ist aber auch als Zusatz als ein separates Gerät erhältlich (Set-Top-Box).

SDTV

Die Abkürzung SDTV steht für Standard Digital Television. Der Begriff umfasst den Normen- und Qualitätsstandard für digitales Fernsehen. Im Gegensatz zu HDTV ist SDTV bezüglich der Auflösung eher mit PAL (eine der europäischen Fernsehnormen) vergleichbar; SDTV bietet also eine geringere Auflösung als HDTV.

Smart TV

Als Smart TV werden Fernsehgeräte bezeichnet, die Computer- Zusatzfunktionen – vor allem Internet- Fähigkeiten – besitzen. Diese Fernsehgeräte sind mit verschiedenen Schnittstellen ausgestattet für USB, Speicherkarten, WLAN und Netzwerk. Die wichtigste Komponente ist jedoch die HbbTV- Funktionalität des Fernsehgeräts, die ein Verschmelzen von traditionellem Fernsehen und Online- Angeboten ermöglicht (vgl. HbbTV).

Smartcard

Die Smartcard dient zur Entkodierung kostenpflichtiger Programmangebote (Bezahlfernsehen). Sie wird entweder direkt in den Receiver gesteckt oder in ein CI- Modul, das in einem dafür vorgesehenen CI Schacht am Receiver angebracht ist (vgl. CI).

Tuner

Der Tuner ist das Empfangsteil eines Radio- oder Fernsehgeräts. Er empfängt die analogen oder digitalen Audio- und Videosignale und gibt sie an das Abspielgerät weiter.

VESA

Vesa VESA ist die Abkürzung für Video Electronics Standards Association. Die internationale non-profit Organisation VESA setzt sich heute aus 170 Mitgliedern zusammen und dient der Erstellung einheitlicher Spezifikationen von Videostandards für elektronische Geräte. VESA stellt ebenfalls eine wichtige Plattform zur Entwicklung und Verbreitung von offenen Standards für Anzeigegeräte dar.

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Zusammengestellt von Christian Hartlage