Geschichte des Backofens

Ein Backofen. Die meisten Leute verstehen darunter ein Standgerät, das aus Elektroherd und Backofen besteht. Der Ofen lässt sich dabei entweder durch eine Kipptür, oder einen ausziehbaren Backwagen bzw. Schiebewagen öffnen. Hier wird eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Backofens dargestellt.

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Wie der Backofen entstand

Backöfen gibt es schon seit über 5000 Jahren. Damals waren das jedoch eher eigene Gebäude oder zumindest Bauten, die außerhalb von Häusern errichtet wurden. Sie wurden damals dafür verwendet ein Gemisch aus angebauten Getreide, Milch und Fett zu Fladen zu backen. Diese Fladen sind nicht mit dem heutigen Brot zu vergleichen, denn sie wurden schnell steinhart und mussten dann zum Verzehr wieder aufgeweicht werden. Der Vorläufer unseres Bortes wurde erst gegen 1500 v. Christus entdeckt. Die ersten Backöfen sahen in etwa wie ein großer Bienenkorb aus. Das Brot wurde von oben hineingegeben und der Backofen von untern befeuert.

Zur Zeit des römischen Reiches gab es bereits riesige Backöfen, in denen für tausende Menschen täglich Brot gebacken wurde. Brot war damals das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung. Daher kommt auch der Ausspruch "das Volk braucht Brot (Nahrung) und Spiele (Unterhaltung)", um Unruhen der Bevölkerung zu verhindern. Im Rahmen dieses Konzepts wurden bis zu 150000 Bürger gratis mit Brot versorgt. Die Römer waren es auch, die den Backofen in die Teile Europas brachten, in denen er noch nicht bekannt war.

Der damals verwendete Backofentyp war ein Steinbackofen. Die Bauform war in etwa kuppelförmig. Die Wärmeisolation und -speicherung ist dabei optimal. Vor Beginn des Backvorgangs wurde ein Feuer im Backofen angezündet und anschließen die Glut entfernt. Der Backofen war jetzt auf die optimale Hitze vorgeheizt. Die Hitze die der Steinbackofen dann während des Backvorgangs abgab war dabei nahezu konstant. An der Funktionsweise der Steinbacköfen hat sich im Laufe von vielen Jahrhunderten nur wenig geändert.

Der Vorläufer des heute verwendete Backofen für den Familienbedarf wurde erst im 19. Jahrhundert entwickelt. Vorher wurde in der Feuerstelle über einem offenen Feuer gekocht. Solche offenen Feuer waren vielfach Schuld an verheerenden Bränden, bei denen oftmals große Teile einer ganzen Stadt abbrannten. Mit Erscheinen des beheizten Herdes wurde oft direkt ein integrierter Backofen angeboten. Zu Beginn waren diese Anlagen noch gemauerte Versionen, erst ab 1851 wurden tragbare Geräte entwickelt und in Serie hergestellt.

Am Anfang wurden die meisten Backöfen und Herde noch mit Holz, anschließend mit Öl betrieben. Nachdem immer mehr Städte über ein Gasnetz verfügten setzten sich jedoch nach und nach die neueren Backöfen und -herde mit Gasbetrieb durch. Elektrogeräte setzten sich erst in den 1930er Jahren durch, als die notwendige Infrastruktur für Strom in den Hauptabsatzgebieten Europa und Amerika vorhanden war. In vielen Ländern Afrikas und Asiens, wo weder ein großflächiges Strom- noch Gasnetz besteht, werden die meisten Backöfen und Herde mit Diesel betrieben, da dieser leicht zu lagern und überall erhältlich ist.

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Zusammengestellt von Ulrich Glemnitz