Eine ungeile Geiz-Gesellschaft?

Schnäppchen im Elektromarkt und fiese Tricks von Industrie und Handel – die Sendung „Hart aber fair“ hat am Montag Abend, 06.02.2012, unsere Konsumgesellschaft unter die Lupe genommen.


Auch wenn es den meisten von uns schon längst bewusst ist, wird es am Beispiel des Elektromarktes noch einmal ganz deutlich sichtbar: Wir konsumieren am laufenden Band, sind auf der Jagd nach Schnäppchen und tatsächlich der Meinung, immer das Neueste und Beste besitzen zu müssen. „Sind wir doch blöd? Warum Geiz sehr ungeil sein kann!“ lautete der Titel der Sendung. Vier Gäste – unter ihnen Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist des WDR, und HDE - Hauptgeschäftsführer Stefan Genth – diskutierten unter der Anleitung von Moderator Frank Plasberg darüber, wie sich der Konsum auf Gesellschaft, Wirtschaft, Industrie und letztlich auf unsere Umwelt auswirkt. Immer bewusster werden die Strategien der Industrie: kurze Produktionszyklen sorgen dafür, dass innerhalb kürzester Zeit neue Modelle auf den Markt kommen und gigantische Investitionen in die Werbung lassen uns glauben, diese neuen Modelle auch besitzen zu müssen. Wird nur noch für die Müllhalde produziert? Sind wir eine Wegwerfgesellschaft? Wie gehen wir in solchen Zeiten mit Ressourcenknappheit und Umweltschutz um? Stefan Genth vom Deutschen Einzelhandel sieht die Schuld aber nicht alleine auf Seiten des Handels und der Industrie. Schließlich sei der Konsument mündig und gut informiert und könne demnach entscheiden, was er kauft und was nicht. Die Nachfrage bestimmt also doch das Angebot.

Das Thema ist nicht neu und trotzdem brisant. Das beweist alleine schon die Quote von 11,3%. 3,71 Millionen Zuschauer haben die Sendung am Montagabend verfolgt; darunter auch im Schnitt deutlich mehr junge Zuschauer als sonst für das Erste Deutsche Fernsehen üblich. Das essentielle Problem der Konsumwelt betrifft einfach jeden und wird in einem Zitat von Gerd Billen, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V, verdeutlicht: „Für Verbraucher wird es zunehmend schwer, im Angebotsdschungel durchzublicken und dem Werbesog zu widerstehen.“
Ein mögliches Fazit könnte also sein, dass nicht alleine das Kaufen problematisch gesehen werden muss, aber bestimmt die eine oder andere Wahl des Produkts. Wichtig ist doch eher, das zu konsumieren, was man wirklich benötigt, was zu einem passt und nicht einfach blind hinter vermeintlichen Schnäppchen herzujagen. „Geiz ist geil“ – wer fragt da noch großartig nach? Aber sind Kunden auch zufrieden mit der persönlichen Beratung? Sind sie auch auf längere Zeit glücklich mit Ihrem Produkt? Sind Preise und Beratung wirklich im Sinne des Kunden?

Heutzutage gibt es aber eine Möglichkeit, diesem Wahnsinn zu entgehen. Mit der Internetplattform Larovo muss man sich nicht in das unübersichtliche Getümmel stürzen! Die unabhängige Kaufberatung sorgt dafür, dass der Kunde schnell und unkompliziert dasjenige Produkt findet, das für ihn am besten geeignet ist. Ziel ist es schließlich, die eigenen Ansprüche an ein Produkt zu erkennen und das entsprechende Produkt zu kaufen. Und wer wohl überlegt und sinnvoll kauft, kann das Konsumieren auch genießen – ganz stressfrei von zu Hause aus!

Zusammengestellt von Ulrich Glemnitz