WLAN-Radio Einführung

Über das Internetradio Musik hören können wir dank der Technik schon recht lange, doch seit einigen Jahren findet das WLAN-Radio immer häufiger den Weg ins Wohnzimmer, ins Bad oder die Küche. Der Grund ist der mittlerweile sehr günstige Internetzugang, aber auch die immer größer werdende Auswahl an WLAN-Radios auf dem Markt. Bisher hat man zum Empfang einen Computer benötigt und musste diesen immer laufen lassen. Dank eines WLAN-Radios ist das aber nicht mehr notwendig da das WLAN-Radio auch ohne Computer funktioniert.

Wenn Sie ein WLAN-Radio suchen, können Sie hier den Kaufberater starten und persönliche Kaufempfehlungen bekommen:











Und da ist für jeden etwas dabei, neben günstigen Einstiegsmodellen gibt es auch Premium-WLAN-Radios, die beispielsweise das Speichern auf USB-Sticks oder das Anschließen von MP3-Playern ermöglichen.

Bei der Wahl des WLAN-Radios sollte einem klar sein, wie man dieses nutzen möchte. Soll das Internetradio mit einem stationären Empfänger als Bestandteil der HiFi-Anlage im Wohnzimmer genutzt werden oder möchte man eher mit einem portablen Empfänger irgendwo im Haus hören. Bei Geräten, die in die HiFi-Anlage integriert werden sollen, erfolgt der Anschluss über einen Cinch-, optischen S/PDIF- oder Klinkenstecker-Ausgang.
Dazu kommen tragbare WLAN-Radios, die den Vorteil haben, dass sie sehr klein und dazu unabhängig von einer Stromversorgung sind. Natürlich ist man unterwegs dann auch auf ein WLAN-Netzwerk angewiesen, aber dann ist das Radio kompakt immer dabei.

Einige Radios bieten zusätzlich den Zugang zu weiteren Radio-Portalen, Online-Musikdiensten und Social-Media-Angeboten wie Facebook.
Wer Wert auf ein besonders gutes Klangerlebnis legt, der sollte sich die größeren Varianten der WLAN Radios, an die man externe Boxen anschließen kann, anschauen. Wer mit dem neuen WLAN Radio sein altes UKW-Radio komplett ablösen möchte sollte darauf achten, dass das Radio auch UKW-Sender empfangen kann. Natürlich gibt es auch WLAN-Radios mit Weckfunktion, dabei sollte bei Kauf auf die Größe des Displays geachtet werden, damit auch mitten in der Nacht im verschlafenen Zustand die Uhrzeit erkennbar ist.

Je treuerer das WLAN-Radio desto mehr Funktionen und Bedienmöglichkeiten werden geboten. So geht es meist mit einem zweizeiligen Bediendisplay los bis hin zu farbigen Minibildschirmen.

Dabei braucht man keine Angst haben “vor zu viel und komplizierter Technik”, denn die Bedienung unterscheidet sich kaum vom herkömmlichen Empfangsgerät. Eine Liste der verfügbaren Sender aus denen man die gewünschte Radiostation auswählen kann wird angezeigt, nachdem das WLAN-Radio sich mit dem Internet verbunden hat. Dazu kommt eine Suchfunkion zur Direktauswahl der Wunschstation. Außerdem kann man die Sender auch nach Musikrichtung sortieren und somit viele und neue Nischensender, die bisher unbekannt waren entdecken.
Für die Verwendung eines WLAN-Radios wird nicht viel benötigt: es langen ein DSL-Anschluss mit einer Internetflatrate und ein WLAN Router.
Einen WLAN-Router bekommt man in der Regel beim Abschluss eines Internetvertrages, natürlich kann man diesen auch selbst beim Händler seines Vertrauens erwerben. Ein WLAN-Router ermöglicht mehreren Geräten den Zugang zum Internet.

Ist das WLAN-Radio dann betriebsbereit und wird eingeschaltet, muss man sich dann nur ins heimische Netzwerk mit dem WLAN-Key einloggen und schon greift das WLAN-Radio auf die Musiksender zu, die Ihre Sendungen auch online zur Verfügung stellen. Da dies viele Radiostationen auf der Welt tun, kann man auch mit einem WLAN-Radio Musiksender auf der ganzen Welt empfangen.
Außerdem entdeckt man auch viele unbekannte oder nicht-kommerzielle Radiostationen, da die Verbreitung über das Internet viel kostengünstiger wie ein offizielles Radio über Funkwellen ist.

Mit vielen WLAN-Radios kann auch UKW und DAB (= Digital Audio Broadcasting: ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio) empfangen werden. Einige WLAN-Radios können inzwischen auch als DAB-Radios gekauft werden.

Zusammengestellt von Ulrich Glemnitz